Jedes Jahr begeben sich viele unserer KiTas auf eine kleine Pilgerreise zu bedeutsamen katholischen Bauwerken, Denkmälern oder Sehenswürdigkeiten. Dabei ist immer auch, wie man so schön sagt, der Weg das Ziel. Denn während die Kinder gemeinsam mit ihren Erzieher:innen wandern, singen sie Lieder, hören spannende Bibel-Geschichten, entdecken Schätze und vieles mehr.
So war es auch vor Kurzem wieder, als sich die fünf Einrichtungen St. Lambertus, St. Johannes, St. Hubertus, St. Hedwig und St. Marien aus dem Gebiet Heinsberg-Waldfeucht auf Pilgertour zur katholischen Probsteikirche St. Gangolf in Heinsberg begaben.
Um 9.00 Uhr machten wir uns singend mit dem Pilgerkreuz an der Spitze auf den Weg. Begleitet wurden wir dabei von unserer Pastoral-Referentin Martina Huben. Zuerst ging es für uns zum „Schlangenkapellchen“. Hier wurde uns die Geschichte der Kapelle erzählt und wir haben alle gemeinsam gebetet. Dann zogen wir weiter zur katholischen Kirche St. Gongolf. Auf dem Weg dorthin sammelten die Kinder Schätze, die sie dann in eine Schatzkiste legten. An der Kirche angekommen, nahmen wir erst mal einen großen Schluck Wasser zu uns, danach wanderten wir zur Grotte. Hier lernten wir die Geschichte von Bernadette und Maria kennen. Nach einer Erzählung über Sonnenstrahlen und einem Lied ging es weiter um die Kirche herum, bis zur alten Turmspitze. Hier setzten wir uns zur Meditation auf die grüne Wiese. In der Kirche lernten wir den Heiligen Christophorus kennen, schauten uns in der Krypta um und gelangten über einen Geheimgang in die Sakristei. Dort bewunderten wir die Gewänder und Schätze. Am Taufbecken ließen wir Papierblumen schwimmen und beobachteten, wie sich langsam die Knospen öffneten. Zum Vorschein kamen unsere Namen mit einem Gruß von Gott. Nach einem gemeinsamen Lied und Abschlussgebet machten wir uns wieder auf den Heimweg. In der KiTa St. Hedwig angekommen, ließen wir den aufregenden KiTa-Tag mit einem großen Picknick auf der Wiese ausklingen.
(geschrieben von Claudia Albrecht)
Impressionen
Zwischen Webkreuzen und Pilgerstäben
Unsere drei Einrichtungen St. Georg, St. Johann-Baptist und St. Lambertus Birgelen aus dem Gebiet Heinsberg-Waldfeucht pilgerten nach Mönchengladbach, zur beeindruckenden Münster-Basilika.
Artikel aus der Rheinischen Post
Pilgern hat bei uns Tradition
Anfang Mai pilgerten 13 unserer KiTas zu den Grotten nach Hehn. Hier geht´s zum Beitrag: Pilgern hat bei uns Tradition
Neben Labradorrüde Muffin, der die Kinder regelmäßig zu Spaziergängen abholt, gehört nun auch der Besuch auf dem nahegelegenen Reiterhof fest zum KiTa-Alltag in St. Hubertus. „Ein- bis zweimal in der Woche machen wir mit jeweils sechs Kindern einen Ausflug zum Reiterhof von unseren Erzieherinnen Vera Küppers und Nadine Jansen. Dort wartet ihr Therapiepony Ronja auf uns“, erzählt Nadine Jansen, Ständige Vertretung der Leitung in St. Hubertus. „Die Jungen und Mädchen lernen hier den korrekten Umgang mit dem Pferd kennen, sie putzen es und haben auch die Möglichkeit, auf Ronja zu reiten. Besonders beliebt sind die gemeinsamen Ausritte mit Muffin.“
Vera Küppers ist zertifizierte Reittherapeutin und begleitet die Gruppe gemeinsam mit ihrer Kollegin Nadine Jansen, die als Trainerin im Basissport C ausgebildet ist.
„Kinder lieben Tiere, ob klein oder groß. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir in unserer Einrichtung mit Muffin, der als Pädagogikhund ausgebildet ist, und neu jetzt auch mit Pony Ronja eine Form der tiergestützten Pädagogik anbieten können“, so Nadine Jansen. „Denn der Umgang mit den Tieren bereitet den Kindern unglaublich viel Freude, sie verlieren Ängste und werden gleichzeitig noch in ihrer Grobmotorik, Koordination und Konzentration sowie in ihrem sozialen Verhalten gefördert.“
Dass KiTas auch trägerübergreifend sehr gut zusammenarbeiten können, zeigt das Beispiel Waldfeucht. Unsere beiden Einrichtungen St. Lambertus und St. Johannes kooperieren hier regelmäßig mit den vier anderen Kindertagesstätten der Gemeinde und der Grundschule. „Die Zusammenarbeit mit den anderen KiTas und der KGS Haaren funktioniert sehr gut. Wir tauschen uns immer wieder zu gewissen Themen aus, treffen uns regelmäßig, um verschiedene Projekte oder Aktionen auf die Beine zu stellen“, erzählt Jana-Maria Schütz, Ständige Vertretung der Leitung in St. Lambertus.
So auch für das letzte gemeinsame Projekt: ein Elternabend in der Grundschule Haaren zum Thema „Resilienzfähigkeit – was Kinder stark und selbstbewusst macht“. Eingeladen waren die Eltern aller Vorschüler und Erstklässler. „Die Veranstaltung war richtig gut besucht. Es waren etwa 70 Eltern da. Wir hatten uns im Vorfeld gemeinsam überlegt, welches Thema aktuell von Interesse ist, und konnten als Referentin die Diplom-Pädagogin Anette Pudlowsky gewinnen“, sagt Jana-Maria Schütz.
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In unserer KiTa St. Marien Unterbruch haben die Kinder mit dem Team zum Weltkindertag beschlossen, Bilder zu malen und eine kleine Ausstellung für ihre Eltern, Omas, Opas und andere Besucher auszurichten. Der Erlös der Bilder ging an die Tafel in Heinsberg. Denn dort hat man derzeit große Not, die hilfebedürftigen Familien zu versorgen. Unter dem Motto „Kinder für Kinder – miteinander füreinander“ wollten die Kinder einen kleinen Beitrag dazu leisten.