Doppelt so viel Platz wie vorher, helle und freundliche Räume, Schlafmöglichkeiten für die Kleinsten, ein großer Bewegungsraum und als Herzstück ein wunderschönes Bistro – die neue KiTa Arche kann sich sehen lassen.
Davon konnten sich die Gäste bei der Einweihungsfeier selbst ein Bild machen. Nach der Segnung durch Propst Dr. Peter Blättler und vielen lieben Dankesworten blieb ausreichend Zeit, sich in Ruhe die Räumlichkeiten anzuschauen und bei Fingerfood und Sahnetorte mit dem Team ins Gespräch zu kommen.
„Wir freuen uns besonders über den Platz, den wir jetzt haben. Wir hatten vorher gerade einmal zwei Gruppenräume, in denen sich alles abgespielt hat. Es war total beengt. Wir mussten Möbel und Spielmaterialien ständig hin- und herräumen, weil uns der Platz fehlte. Jetzt haben wir sogar Mitarbeiterräume und können U3- und U2-Plätze anbieten“, freut sich Anna Harrison-Lakobrija, die Ständige Vertretung der Leitung in der Arche.
Insgesamt werden 55 Kinder in der neuen KiTa betreut, 13 davon unter 3 Jahren.
In die Zukunftsfähigkeit investiert
Die neue Kindertagesstätte ist kein Vergleich zu dem in die Jahre gekommenen Gebäude aus den 60er-Jahren, das hier noch vor knapp zwei Jahren zu finden war. Um es mit den Worten von Gemeindereferent Christoph Rütten zu sagen: „Die alte Arche hätte keiner Sturmflut standgehalten.“ Vor allem aber wurde es in dem alten Gebäude immer schwerer, die Anforderungen an eine moderne Kindertagesstätte zu erfüllen.
Dennoch war die alte KiTa auf der Balderichstraße etwas Besonderes, für das Team, die Kinder und deren Familien im Stadtzentrum von Mönchengladbach. Deshalb war allen Verantwortlichen auch so viel daran gelegen, den Standort nicht aufzugeben, sondern in dessen Zukunftsfähigkeit zu investieren. Und das mit einem Neubau, der nicht nur optisch etwas hermacht, sondern auch von vorne bis hinten durchdacht und auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt ist.
Knapp zwei Jahre lang hat der Bau gedauert. Während dieser Zeit waren die Kinder in einem alten Stadthaus der Pfarre untergebracht. „Wir danken vor allem der Pfarre St. Vitus, dass sie diesen Weg mit uns gegangen ist und das überhaupt erst ermöglicht hat“, betont Gebietsleiterin Johanna Klasik.
Kinder entscheiden mit
Auch die neue Arche wird etwas ganz Besonderes, da sind sich alle sicher. Dafür wird das Team gemeinsam mit den Kindern und Familien schon sorgen.
„Es ist vor allem auch ihre Arche, deshalb dürfen die Kinder so viel wie möglich mitentscheiden, zum Beispiel wie das Außengelände im Frühjahr gestaltet werden soll. Mit vielen Klettermöglichkeiten, Sand- und vielleicht sogar Wasserflächen, einem Kräutergarten und vielem mehr“, sagt Anna Harrison-Lakobrija.
„Die neue KiTa wird, wie ihr Vorgängermodell auch, eine Heimat für die Kinder sein. Ein Ort, wo sie sicher und geborgen wachsen und sich entfalten können“, ergänzt Johanna Klasik.


