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Katholische KiTas in den Regionen Mönchengladbach und Heinsberg

Mit einer Spende unterstützt die Borussia Stiftung unsere KiTas bei ihrer vielfältigen Präventionsarbeit.

Was macht man mit den roten und grünen Magneten? Wofür ist das Stoppschild da? Und welche Rolle spielt Plüschkatze Kim? Neugierig holten die Kinder einen Gegenstand nach dem anderen aus der großen roten Kiste. Stellvertretend für alle 73 pro multis Kindertagesstätten durften die Jungen und Mädchen aus der Himmelsschaukel die beiden Starke-Kinder-Kisten entgegennehmen – zur Freude aller von keinem Geringeren als Borussia-Maskottchen Jünter.

Die Kinder entdecken die Starke-Kinder-Kiste …

… und freuen sich riesig über den Besuch von Jünter

„Vielen Dank an die Borussia Stiftung für diese tolle Spende! Wir freuen uns alle riesig. Denn mit diesen zwei Kisten können jedes Jahr acht bis zehn unserer KiTas das Präventionsprogramm mit den Kindern durchführen und sie damit noch stärker machen. Sie werden gezielt darin gestärkt, ihre Gefühle wahrzunehmen, ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln und klar Nein zu sagen“, freut sich Claudia Kremers-Pomp, Kinderschutzfachkraft bei pro multis.

Viele unserer KiTas arbeiten bereits mit dem „Echte Schätze! Präventionsprogramm“. Dank der großzügigen Spende der Borussia Stiftung haben jetzt noch mehr Kitateams die Möglichkeit. Denn von den 3.000 Euro Spende schaffte sich pro multis zwei weitere Kisten an und hat jetzt insgesamt acht Stück. „Die Starke-Kinder-Kisten sind ein wichtiger Teil unserer Präventionsarbeit. Die KiTas arbeiten sehr gerne damit, daher sind die Kisten auch ständig im Einsatz“, sagt Claudia Kremers-Pomp.

Neben dem Besuch von Jünter, der von Andreas Heinen, Vorstandsmitglied der Borussia Stiftung, und Anna Froneberg, Stabstelle CSR & Nachhaltigkeit, begleitet wurde, durften sich die Jungen und Mädchen aus der Himmelsschaukel über ein weiteres Geschenk freuen: ein Fußballtrikot von Borussia Mönchengladbach mit den Unterschriften aller Spieler. „Was für eine schöne Überraschung!“, freut sich Gebietsleiterin Petra Zeleznik. „Das Trikot erhält bei uns in der Himmelsschaukel definitiv einen Ehrenplatz.“

„Als Borussia Stiftung ist es uns ein wichtiges Anliegen, Kinder frühzeitig zu stärken, sodass Sie sich selbstbewusst und sicher entwickeln können. Die Starke-Kinder-Kiste leistet hier einen enorm wertvollen Beitrag“, so Andreas Heinen. „Wir freuen uns sehr, mit unserer Spende dazu beitragen zu können, dass noch mehr Kinder lernen, ihre Gefühle ernst zu nehmen, Grenzen zu setzen und sich Hilfe zu holen.“

Jünter überreicht Gebietsleiterin Petra Zeleznik das Trikot

von links: Anna Froneberg, Andreas Heinen, Petra Zeleznik (pro multis Gebietsleiterin), Claudia Kremers-Pomp, Jünter, Claudia Peerenboom (pro multis Gebietsleiterin), Nina Treuke (SVdL St. Marien Unterbruch) und Patricia Lehnen (SVdL Alexianerstraße)

Über das Programm

Das „Echte Schätze! Präventionsprogramm“ wurde von der Deutschen Kinderschutzstiftung Hänsel+Gretel in Kooperation mit dem Petze-Institut speziell für Kitakinder entwickelt. Es geht über mehrere Wochen und wird im Vorfeld ausführlich mit den Familien besprochen.

Mithilfe von verschiedenen Materialien wie Körpertafeln, Plüschherz, Megafon oder Geheimnissack, Spielen, Geschichten und Liedern werden den Kindern die sechs Präventionsprinzipien nahegebracht. Zum Beispiel, dass ihre Gefühle richtig sind und sie ihnen vertrauen können, dass Hilfe holen keine Schwäche ist und dass sie NEIN sagen dürfen, wenn sie etwas nicht möchten. Außerdem lernen sie zwischen angenehmen und unangenehmen Gefühlen sowie zwischen guten und schlechten Geheimnissen zu unterscheiden.

Unser neues Programmheft ist da und damit auch eine neue Mitmachaktion: Kranz aus Papierrollen.

Hier die Anleitung zum Ausdrucken.

Kranz aus Papierrollen

Machen Sie mit!

Schicken Sie uns ein Foto Ihres selbstgebastelten Lesezeichens an Ihr Familienzentrum oder an die Koordinatorinnen unserer pro multis Familienzentren, Sandra Feldbusch (feldbusch@pro-multis.de) und Nadine Rafati (rafati@pro-multis.de).

Wir freuen uns über zahlreiche Zusendungen und veröffentlichen demnächst eine Auswahl der Fotos auf unserer Website unter https://pro-multis.de/kitas-familienzentren/familienzentren/

Was als spontane Idee vom Kitateam St. Ursula begann, wurde zu einem großen und wundervollen Benefizlauf, der im wahrsten Sinne des Wortes die Menschen in und um Geilenkirchen bewegt hat.

Unter dem Motto „Gemeinsam für Noah“ liefen mehrere Hundert Geilenkirchener durch die Innenstadt und sammelten beeindruckende 26.126 Euro für Kitakind Noah. Der vierjährige Noah ist an Leukämie erkrankt und muss für eine lange Zeit in der Uniklinik Düsseldorf behandelt werden. Um die Familie finanziell zu unterstützen, hat das Team St. Ursula gemeinsam mit dem Elternbeirat und dem Förderverein der KiTa dieses besondere Event auf die Beine gestellt und damit eine Welle der Unterstützung ausgelöst.

„Wir sind total überwältigt. Die Anteilnahme war riesig. Damit haben wir nicht gerechnet“, sagt Alexandra Feld, die Ständige Vertretung der Leitung in St. Ursula. „Vielen lieben Dank an alle, die dabei waren!“ Ein besonderer Dank geht an Stefan Tholen. Der Vater eines Kitakindes in St. Ursula und Inhaber einer Baufirma in Geilenkirchen konnte durch seine Kontakte viele Firmen zum Spenden bewegen und trug somit maßgeblich zum Erfolg der Benefizaktion bei. Noah selbst freute sich über die vielen Videos und Botschaften, die ihm vom Lauf zugesandt wurden.

Von links: Max Weiler (stellv. Bürgermeister), Alexandra Feld (SVdL in St. Ursula), Stefan Scholz (Vater von Noah) Sabine Bock, Christine Grein und Martin Bock (Förderverein), Mohammet Eggert (Mitarbeiter in St. Ursula), Teresa Seemann (Elternvertreterin) und Andrea Haselör (Gebietsleitung bei pro multis)
Wollen auch Sie spenden?

Das Spendenkonto ist das Konto des Fördervereins:

Förderverein des Kindergartens St. Ursula e.V.
Kreissparkasse Heinsberg
IBAN: DE59312512201401555907
BIC: WELADED1ERK
Verwendungsnachweis: Gemeinsam für Noah

Doppelt so viel Platz wie vorher, helle und freundliche Räume, Schlafmöglichkeiten für die Kleinsten, ein großer Bewegungsraum und als Herzstück ein wunderschönes Bistro – die neue KiTa Arche kann sich sehen lassen.

Davon konnten sich die Gäste bei der Einweihungsfeier selbst ein Bild machen. Nach der Segnung durch Propst Dr. Peter Blättler und vielen lieben Dankesworten blieb ausreichend Zeit, sich in Ruhe die Räumlichkeiten anzuschauen und bei Fingerfood und Sahnetorte mit dem Team ins Gespräch zu kommen. 

„Wir freuen uns besonders über den Platz, den wir jetzt haben. Wir hatten vorher gerade einmal zwei Gruppenräume, in denen sich alles abgespielt hat. Es war total beengt. Wir mussten Möbel und Spielmaterialien ständig hin- und herräumen, weil uns der Platz fehlte. Jetzt haben wir sogar Mitarbeiterräume und können U3- und U2-Plätze anbieten“, freut sich Anna Harrison-Lakobrija, die Ständige Vertretung der Leitung in der Arche.

Insgesamt werden 55 Kinder in der neuen KiTa betreut, 13 davon unter 3 Jahren.

In die Zukunftsfähigkeit investiert

Die neue Kindertagesstätte ist kein Vergleich zu dem in die Jahre gekommenen Gebäude aus den 60er-Jahren, das hier noch vor knapp zwei Jahren zu finden war. Um es mit den Worten von Gemeindereferent Christoph Rütten zu sagen: „Die alte Arche hätte keiner Sturmflut standgehalten.“ Vor allem aber wurde es in dem alten Gebäude immer schwerer, die Anforderungen an eine moderne Kindertagesstätte zu erfüllen.

Dennoch war die alte KiTa auf der Balderichstraße etwas Besonderes, für das Team, die Kinder und deren Familien im Stadtzentrum von Mönchengladbach. Deshalb war allen Verantwortlichen auch so viel daran gelegen, den Standort nicht aufzugeben, sondern in dessen Zukunftsfähigkeit zu investieren. Und das mit einem Neubau, der nicht nur optisch etwas hermacht, sondern auch von vorne bis hinten durchdacht und auf die Bedürfnisse der Kinder abgestimmt ist.  

Knapp zwei Jahre lang hat der Bau gedauert. Während dieser Zeit waren die Kinder in einem alten Stadthaus der Pfarre untergebracht. „Wir danken vor allem der Pfarre St. Vitus, dass sie diesen Weg mit uns gegangen ist und das überhaupt erst ermöglicht hat“, betont Gebietsleiterin Johanna Klasik.

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von links: Dr. Peter Blättler (Propst St. Vitus), Johanna Klasik (Gebietsleiterin pro multis), Christoph Rütten (Gemeindereferent St. Vitus), Anna Harrison-Lakobrija (Ständige Vertretung der Leitung), Sebastian Anraths (Architekt), Astrid Vosshans-Berndzen (ehrenamtliche Architektin Pfarre St. Vitus) und Jeroen Houben (Geschäftsführer pro multis)
Kinder entscheiden mit

Auch die neue Arche wird etwas ganz Besonderes, da sind sich alle sicher. Dafür wird das Team gemeinsam mit den Kindern und Familien schon sorgen.

„Es ist vor allem auch ihre Arche, deshalb dürfen die Kinder so viel wie möglich mitentscheiden, zum Beispiel wie das Außengelände im Frühjahr gestaltet werden soll. Mit vielen Klettermöglichkeiten, Sand- und vielleicht sogar Wasserflächen, einem Kräutergarten und vielem mehr“, sagt Anna Harrison-Lakobrija.

„Die neue KiTa wird, wie ihr Vorgängermodell auch, eine Heimat für die Kinder sein. Ein Ort, wo sie sicher und geborgen wachsen und sich entfalten können“, ergänzt Johanna Klasik.

Impressionen von der Einweihungsfeier
















Von wegen Grau, in unseren KiTas geht es auch im Herbst bunt und fröhlich zu.

Ab nach draußen
Waldtag unserer KiTa St. Nikolaus


















Von kreativ bis köstlich
Herbstbastelei / St. Johann-Baptist Myhl
















Erntedankfest in St. Vinzenz – dieses Jahr mit einem riesigen Kürbis, der zu Suppe und Brot verarbeitet wurde
Kürbiswerkstatt St. Margareta








Rote, gelbe, grüne, blaue … lieber Martin komm und schaue
Bunte Laternen schmücken die Fenster unserer KiTa St. Servatius






























Unter dem Motto „pro multis blüht auf“ zeigten unsere Mitarbeiter:innen beim diesjährigen Santander Run&Fun Firmenlauf, was in ihnen steckt.

Mal mit Gegenwind, mal mit Rückenwind – wie im echten Leben war auch die 5 Kilometer langen Laufstrecke nicht immer und nicht für alle ein Spaziergang. Doch alle pro multis Läufer:innen haben es geschafft und können stolz auf sich sein. Am schnellsten waren Marta Weiß (23:26), Maj-Britt Müller (27:19) und Patricia Lehnen (27:53).

Mehrere Tausend Teilnehmer:innen aus über 220 Firmen gingen in diesem Jahr an den Start. Dennoch: das Team pro multis fiel auf. Das lag zum einen sicherlich an den blumigen Outfits, zum anderen aber auch an der guten Laune, die unsere Mitarbeiter:innen überall verbreitet haben. Denn beim Run&Fun Firmenlauf geht es in erster Linie um den Spaß am Sport und um Teamgeist. Und diese beiden Dinge beherrscht das pro multis Team seit Jahren in Perfektion.

Herzlichen Glückwunsch an alle, die mitgelaufen sind! Und vielen Dank an das Orgateam, das immer mit ganz viel Engagement und Leidenschaft dabei ist!

Die schönsten Bilder vom Lauf
































































Von Anke Dankers, dpa

Spielkameradin, Psychologe, Seelsorgerin, Lehrkraft: All das wird Erziehern im Kindergartenalltag
abverlangt. Über einen anspruchsvollen, erfüllenden und gesellschaftlich unverzichtbaren Beruf.

Die Arbeit als Erzieher: Das ist nicht viel mehr als Windeln wechseln, Kaffee trinken und Sandburgen bauen, mag mancher denken. Über extreme Belastungen, Personalmangel, Überstunden und unangemessene Bezahlung klagen derweil viele Fachkräfte. Wie sieht der Arbeitsalltag in Kindertagesstätten also wirklich aus?

In jedem Fall bunt, sagt Nicole Peters. Die Erzieherin aus Mönchengladbach arbeitet seit mehr als 30 Jahren als pädagogische Fachkraft in einer Kindertagesstätte: «Jeder Tag ist anders. Man kann morgens etwas planen, das am Nachmittag schon nicht mehr aktuell ist, weil sich die Bedürfnisse der Kinder verändert haben.»
In dieser Abwechslung sieht sie einen der großen Vorteile des Berufs. Vom Wechseln der Windeln, über die Durchführung von Spiel- und Lernangeboten, bis hin zum Schreiben von Berichten und dem Führen von Eltern und Entwicklungsgesprächen – Nicole Peters ist oft Spielkameradin, Psychologin, Seelsorgerin und Lehrkraft in
einem.

Darum geht es: Stärken der Kinder fördern

Der Kern ihrer Arbeit ist und bleibt dabei immer die individuelle Förderung der Kinder. «Früher wurden die Kinder von uns Erziehern bespielt, doch das hat sich stark gewandelt», sagt Peters. «Heute haben wir Erzieher einen Bildungsauftrag. Wir nehmen die Kinder mit, schauen, wo ihre Stärken, Wünsche und Bedürfnisse liegen. Die Vielfalt, die sich in der Welt auftut, ist auch in der Kita deutlich spürbar.»

Erzieherinnen und Erzieher tun also so viel mehr, als nur die Kinder zu hüten, bis die Eltern mit ihrer Arbeit fertig sind. Dennoch sei die gesellschaftliche Anerkennung für das Berufsfeld häufig zu gering, beklagt Doreen Siebernik, Funktionärin in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Dabei sei die Phase bis zum achten Lebensjahr jene, in der Kinder am allermeisten lernen. «Deswegen braucht es in den Kitas gut ausgebildete Fachkräfte.»

Fachkräfte in bestimmten Regionen dringend gesucht

Die sind aber schwer zu finden. Mit Blick auf die gesamte Bundesrepublik spricht Siebernik von einem großen strukturellen Fachkräftemangel. «Bis zum Ende des Jahrzehnts werden wir noch weit über 2.000 Fachkräfte brauchen, damit jedes Kind in Deutschland einen Kita-Platz in Anspruch nehmen kann», schätzt sie. Allerdings gibt es regionale Unterschiede: Während in manchen östlichen Bundesländern die Kinderzahlen bereits zurückgingen, sei der Personalmangel im Westen des Landes enorm.

Fehlendes Personal, eine hohe Arbeitsbelastung, enormer Druck und nicht zuletzt die Konfrontation mit zahlreichen Viren, können schnell zur Last werden. «Wir wissen von den Krankenkassen, dass die physischen und psychischen Belastungen in den Kitas überdurchschnittlich sind und zu hohen Krankenständen führen», so Siebernik.

Tanja Voßen kennt die Herausforderungen. Als Gebietsleiterin des Kita-Trägers pro multis trägt sie die Verantwortung für einen reibungslosen Arbeitsablauf in insgesamt vier Kitas in Mönchengladbach. «Man muss immer flexibel bleiben», sagt sie zu den Anforderungen an Erzieher. «Es ist ein Beruf, in dem ständig Bewegung
herrscht, es nie langweilig wird und man nicht auslernt.»

Es geht nicht ohne Empathie

Von Berufsanfängern erwartetet Voßen neben Flexibilität und ausgeprägtem Teamgeist vor allem Empathie: «Ich muss akzeptieren, respektieren und damit umgehen können, dass wir eine Vielfalt von Kindern mit unterschiedlichen Ressourcen, Bedürfnissen und Herausforderungen haben.» Sich individuell auf die Bedürfnisse jeden einzelnen Kindes einzustellen, ist eine der großen Herausforderungen des Berufs, sagt auch Erzieherin Nicole Peters. Und dann sind da ja noch die Väter und Mütter.

Kommunikation mit Eltern: «Manchmal echt herausfordernd»

Wie die Rolle der Kita habe sich in den vergangenen Jahren auch das Verständnis von Elternschaft verändert. Manche Eltern könnten es nur  schwer aushalten, wenn ihr Kind nicht der eigenen Struktur nach handelt, beobachtet Peters. Andere neigten dazu, dem Kind zu viele Entscheidungen abzunehmen. So sei die Kommunikation zwischen Eltern und Erziehern trotz viel Zuspruch «manchmal echt herausfordernd».

Auch schlichtweg der große Lärm, fehlende Ressourcen und der Umgang mit Themen wie Inklusion oder  Mediennutzung können fordernd sein, sagt Doreen Siebernik. Und dennoch ist die Gewerkschafterin sicher: «Es  ist der schönste Beruf, den man erlernen kann. Er gibt viel Kraft, fordert aber auch.»

Die pädagogische Arbeit mit den Kindern hat große  Auswirkungen auf ihren weiteren Weg. Das  mitzugestalten, motiviert auch Nicole Peters in der täglichen Arbeit in der Kita. «Das Schönste ist, wenn ich mich zum Schuleintritt der Kinder beruhigt zurücklehnen kann und sage: Du wirst in der Schule gut klarkommen.» Darüber hinaus liebt sie die Arbeit im Team, wie sie sagt – und all die kleinen unbedarften, herzlichen  Momente mit den Kindern.

Was für Erzieherinnen und Erzieher an Gehalt drin ist

Doch diese Momente alleine zahlen leider keine Rechnung. Was die Frage aufwirft:  Werden Erzieher ausreichend bezahlt?  Zunächst muss man wissen: Auch wenn sich das Gehalt abhängig von  Anstellungsart und Träger um bis zu 15 Prozent unterscheiden kann,  orientieren sich die allermeisten Arbeitsverträge am Tarifsystem für den öffentlichen Dienst, erklärt Gewerkschafterin Doreen Siebernik. Demnach liegt das monatliche Brutto-Einstiegsgehalt für pädagogische Fachkräfte bei 3.400 Euro und kann im  Zeitverlauf auf bis zu 4.541 Euro (nach mindestens 15 Jahren) ansteigen.

Tanja Voßen, die Kitaträger-Gebietsleiterin, sagt: «Vor zehn Jahren waren Erzieher im Vergleich zu anderen Ausbildungsberufen noch  schlecht bezahlt. Im Hinblick darauf hat sich sehr viel  verbessert.» Doch Doreen Siebernik hält fest: Im  Vergleich zu anderen pädagogischen Berufen, wie Lehrkräften, seien die  Gehaltsunterschiede noch  immer gewaltig. Es sei zwar endlich in der Bundespolitik angekommen, dass Kitas  wichtig seien und es hier um  Bildung gehe. «Aber, wir  haben noch eine Menge zu tun.»

Mit freundlicher Genehmigung des Themendienstes der dpa Deutsche Presse-Agentur, www.dpa.de

Bilder: Kirsten Neumann/dpa-tmn

Beim Pilgern begibt man sich auf unbekannte Wege, man lässt sich auf etwas Neues ein. Das Wandern in der Natur ist aufregend, gleichzeitig kommt man zur Ruhe.

Auf dem Weg gibt es so viel zu entdecken: neben den zahlreichen Schätzen, die die Natur für uns bereithält, und einigen Überraschungen, die immer dabei sind, lauscht man den spannenden Geschichten, die Jesus auf seinen Reisen erlebt hat – Pilgern ist ein Abenteuer in Gottes Sinne.

Auf dieses Abenteuer lassen sich jedes Jahr auch viele unserer KiTas ein. Denn Pilgern hat bei pro multis längst Tradition. Hier ein paar Eindrücke aus diesem Jahr:

zu den Grotten nach Hehn









einmal quer durch Venn

nach Aachen zum Dom

















Vorbereitungen auf das Pilgern – ein Haus aus lebendigen Steinen






Unser neues Programmheft ist da und damit auch eine neue Mitmachaktion: Lesezeichen aus Kartonresten.

 

Hier die Anleitung zum Ausdrucken.

Lesezeichen aus Kartonresten

 

 

Machen Sie mit!

Schicken Sie uns ein Foto Ihres selbstgebastelten Lesezeichens an Ihr Familienzentrum oder an die Koordinatorinnen unserer pro multis Familienzentren, Sandra Feldbusch (feldbusch@pro-multis.de) und Nadine Rafati (rafati@pro-multis.de).

Wir freuen uns über zahlreiche Zusendungen und veröffentlichen demnächst eine Auswahl der Fotos auf unserer Website unter https://pro-multis.de/kitas-familienzentren/familienzentren/

Neue Rutschautos, Fußballtore, einen Barfußpfad, Balanciersteine, Hüpfkissen, eine Kletterwand oder einen wöchentlich stattfindenden Yogakurs – diese und viele weitere Wünsche unserer Kitas können jetzt erfüllt werden. Dank des großartigen Einsatzes der Kitakinder und deren Familien beim großen pro multis Spendenlauf und vor allem dank der pro multis Stiftung, für die der Spendenlauf ausgerichtet wurde.

In der Woche vom 05.05.2025 liefen alle unsere 65 Kindertagesstätten für die pro multis Stiftung und damit für ihre ganz eigenen Wünsche zum Thema „Bewegung“.

Ob Runde für Runde oder von Station zu Station – die Kinder waren mit Begeisterung dabei und haben alles gegeben. Auf Laufkarten, Armen und Beinen sammelten die Jungen und Mädchen fleißig Stempel. Denn nach dem Lauf wurde bei den Eltern, Großeltern, Tanten, Onkeln, Nachbarn und Freunden, mit denen im Vorfeld eine Spendensumme pro gelaufene Runde oder ähnliches ausgemacht wurde, eingesammelt und der gesamte Betrag an die pro multis Stiftung überwiesen.

Jetzt steht das Ergebnis fest: Insgesamt kamen beim großen pro multis Spendenlauf 87.418 Euro zusammen.

„Der Spendenlauf war ein voller Erfolg mit unzähligen schönen Momenten, stolzen Kindern sowie Freude und Begeisterung, die einfach ansteckend ist. Viele KiTas haben sich zusammengeschlossen, einige haben gleich ein ganzes Familienfest daraus gemacht. Das war wirklich schön zu sehen!“, freut sich Dr. Claus Schwenzer, Vorstand der pro multis Stiftung. „Dass dabei so ein hoher Betrag zusammenkommt, damit hätten wir nicht gerechnet. Das Ergebnis und die Tatsache, dass jede KiTa im Durchschnitt mehr als 1.000 Euro erlaufen hat, zeigen, dass Kinder und deren frühe gute Förderung wichtig sind und vielen Erwachsenen das auch bewusst ist.“

Bildunterschrift von links: Alexander Stern (stellvertretender Vorsitzender der pro multis Stiftung), Dr.-Ing. Claus Schwenzer (Vorsitzender der pro multis Stiftung) und Jeroen Houben (Geschäftsführer der pro multis gGmbH), Leni, Philipp und Nora (auf der Raupe), darunter Amelie, Hanna, Mina, Luka, Thilo und Pina

pro multis stockt auf

Eine stolze Summe, mit der die pro multis Stiftung einiges bewegen kann. Für den Stiftungsvorstand war aber gleich zu Beginn klar, dass das „erlaufene“ Geld direkt wieder zurück in die KiTas investiert werden soll. Gemeinsam mit den Kindern haben sich unsere Teams deshalb im Vorfeld schon überlegt, was sie sich für ihre KiTas wünschen, um in Bewegung zu bleiben. Heraus kamen die unterschiedlichsten Dinge, so unterschiedlich wie unsere Kindertagesstätten sind.

Dank der Schaffrath Stiftung für Soziales, die den Spendenlauf mit 2.500 Euro unterstützt hat, und weil pro multis als Kitaträger aufstockt und die Differenz zwischen dem erlaufenen Geld und den Anschaffungskosten übernimmt, können alle 65 Kitawünsche erfüllt werden.

„Wir danken unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die den Spendenlauf organisiert haben, den Familien für die tolle Unterstützung und vor allem den Kindern, die begeistert mitgemacht haben und so der pro multis Stiftung einen guten Start ermöglichten!“, sagt pro multis Geschäftsführer Jeroen Houben.

Impressionen vom Lauf