Zum Hauptinhalt springen
Katholische KiTas in den Regionen Mönchengladbach und Heinsberg

In einer Vater-Kind-Aktion wurde in unserem Familienzentrum St. Vinzenz der Nutzgarten umgepflügt, Gemüse und Obst gesät und eingepflanzt, und über die Sommermonate gemeinsam mit den Kindern gepflegt und bewässert. Dank der liebevollen Pflege konnten vor Kurzem knapp 30 Kilogramm Riesenkürbis geerntet werden.

In einer Ernte-Dank-Feier wurde das Gemüse von Gemeindereferentin Melanie Kwasnitza gesegnet. „Und wir haben uns für die tolle Ernte mit einem Gebet bedankt“, ergänzt Kim Hahn, Ständige Vertretung der Leitung in St. Vinzenz. In den Tagen danach wurden die Kürbisse gemeinsam mit den Jungen und Mädchen aus St. Vinzenz zu Suppe, Waffeln, Kuchen und Marmelade verarbeitet und natürlich auch mit großer Freude verputzt.

Vom Samen zur fertigen Speise – eine tolle Erfahrung für die Kinder.

In einer Eltern-Kind-Aktion hat das Team in unserem Familienzentrum St. Vinzenz seinen Nutz- und Gemüsegarten wieder auf Vordermann gebracht. Mit vereinten Kräften haben zwölf Familien mit ihren Kindern alten Fallschutz abgetragen, neue Erde verteilt und Gemüse gesät beziehungsweise eingepflanzt. Im Anschluss hat das KiTa-Team gemeinsam mit den Jungen und Mädchen die Beete beschriftet und Steine als Pfad gelegt sowie im KiTa-Alltag regelmäßig für die Bewässerung gesorgt. „Das Ergebnis ist überragend und erfreut uns alle – denn wir werden eine reiche Ernte haben“, freut sich Kim Hahn, Ständige Vertretung der Leitung in St. Vinzenz.

„Die Pflege der gewachsenen Pflanzen haben wir in unseren pädagogischen Alltag eingebaut und so zum Beispiel die Gurkenpflanzen ausgedünnt oder die Tomatenstauden an Gewächsstangen hochgebunden. Für die Kinder ist es eine spannende Erfahrung – vom eingesäten Korn zur geernteten Frucht. So möchten wir ein Zeichen der Nachhaltigkeit setzen und den Kindern Wissen über die Herkunft und Wertigkeit unserer Lebensmittel vermitteln.“

In unserer KiTa St. Brigida drehte sich eine Woche lang alles um die Biene. Mit spannenden Geschichten und vielen tollen Aktionen vermittelte das Erzieher-Team den Kindern in der „Bienen-Woche“ jede Menge Wissenswertes über die fleißigen Insekten. Los ging es mit Umweltfreund Knud, der den Kindern einen Brief mitbrachte. Darin bedankte sich die Stoffpupe für sein neues schönes Zuhause und lud die Jungen und Mädchen dazu ein, seine Freunde, die Bienen zu besuchen. „Durch ein Unwetter im Wald verlor er sein kleines Haus und wohnt seit dem letzten Monat in unserer KiTa?“, erklärt Melanie Hillekamp, Ständige Vertretung der Leitung in St. Brigida.

Gemeinsam mit den Erzieher:innen besuchten die kleinen Naturforscher die Bienenstöcke von Frau Berndt in Richtung Wald auf dem Botzlöher Weg. In speziellen Imker-Anzügen konnten die Kinder die Bienenstöcke besichtigen und die Imkerin mit ihren Fragen löchern. „Frau Berndt nahm sich viel Zeit für uns und unsere vielen Fragen und zeigte uns sogar einige Abläufe innerhalb des Bienenstocks“, berichtet Melanie Hillekamp.

Eine Wiese für die Bienen

Weil auch die KiTa aktiv etwas für die vom Aussterben bedrohten Insekten tun wollte, legte das Team gemeinsam mit den Kindern im KiTa-Garten eine Blumenwiese an. Für zuhause bastelten die Kinder aus gesammelten Stöcken aus dem Wald, Konservendosen, Wollresten und Nisthülsen Insektenhotels.

„Die Inhalte vermittelten wir in unseren Morgenkreisen, in Gesprächsrunden und Vorleseeinheiten auf dem Sofa. Morgens gab es im Kreis für alle Kinder Gänseblümchen und Kirschpollen zum Anfassen und Fühlen. Und Aufsteller im Eingangsbereich hielten auch die Eltern auf dem Laufenden“, sagt die SVdL. „Besonders beliebt waren die verschiedenen Entwicklungsstadien der Biene, die wir anhand eines Modells etappenweise eingeführt haben.“






Ein Frühlingsfest zum Schluss

Gekrönt wurde das ganze Projekt am Ende der Woche von einem bunten Frühlingsfest mit liebevoll gestalteten Bienenschildern auf den Kuchen, selbst hergestellter Trauben-Marmelade und einem Bienenlied. „Das Lied haben wir die Woche über immer wieder mit den Kindern gesungen. Ganz stolz haben sie es dann auf dem Fest ihren Familien präsentiert“, so Melanie Hillekamp.

Für die Jungs und Mädchen in unserer Kita St. Brigida ist das Projekt „Biene“ aber noch lange nicht zu Ende: Die Blumenwiese wird von den kleinen Forschern genau beobachtet und im Alltag begleitet. Weitere Besuche bei der Imkerin stehen an, da die Kinder gerne selbst einmal Honig schleudern möchten und noch so viele andere Ideen haben …

Dank der begeisterten Erzählungen aus dem vergangenen Jahr und den zusammengetragenen Wünschen aus den Schuki-Konferenzen, war den Kindern und dem Team in unserer KiTa St. Brigida schnell klar, auch in diesem Jahr wird es eine Taschenlampen-Wanderung mit den Schulkindern geben.

Los ging es um 18 Uhr. An einem langen Tisch, festlich gedeckt mit kleinen Lichtern, gab es für die Schulkinder vorab als kleine Stärkung selbstgemachte Pizza und ausnahmsweise auch mal Limonade. „Danach lauschten wir in der Turnhalle einem gemeinsamen Gute-Nacht-Abschluss, bis es draußen dunkel wurde“, erzählt Melanie Hillekamp, Ständige Vertretung der Leitung in St. Brigida. „Wir testeten unsere Taschenlampen, zogen uns alle warm an und machten uns auf den Weg.“

Der gewohnte Weg in den Wald sah nun ganz anders aus. Im Dunklen achteten die Kinder auf jedes Geräusch. „Wir haben gesungen, wir sind herumgeschlichen, wir haben Spuren gelesen und mit unseren Taschenlampen den Weg, die Sträucher und die Bäume abgesucht. Wir haben jede Menge Regenwürmer gefunden und gerettet, indem wir sie an den Wegrand ins Gras legten“, berichtet Melanie Hillekamp.

Nach diesem spannenden Abend wurden alle Schukis wieder von ihren Eltern abgeholt und erzählten ganz aufgeregt von ihren Erlebnissen.

Die Türe zu unser KiTa St. Brigida öffnet sich. Während wir in den warmen Flur huschen, hängen über unseren Köpfen an einer leuchtenden goldenen Kordel alle unsere Socken und warten mit uns auf den Nikolaustag. Doch der Schreck ist groß, denn vier Tage vor dem 6. Dezember sind alle Socken plötzlich verschwunden. Stattdessen hängt an der Leine ein großer Umschlag vom Nikolaus und eine Glitzerspur einmal durch das ganze Haus. Da der Nikolaus uns darin verspricht, alle Socken wiederzubringen, sind wir gespannt und zählen erwartungsvoll die Tage.

Den Nikolaustag beginnen wir mit einem gemeinsamen Frühstück an festlich gedeckten Tischen mit kleinen Lichtern, Tannengrün und sogar einer süßen Überraschung auf jedem Teller. Wir wollen gerade beginnen den geschenkten Weckmann zu schneiden, als es ganz schön laut an der Türe klopft. Wir schleichen zur Türe, doch niemand ist zu sehen. Was wir allerdings entdecken, ist wieder eine Glitzerspur und einen großen Sack. Als wir dort hinein lauern, finden sich darin unsere Socken wieder. Sie sind gefüllt und liebevoll zugebunden. Die Kinder strahlen über beide Ohren. Aber beim Verteilen fällt uns etwas auf: Es scheinen mehr Socken zu sein als Kinder, die am Tisch sitzen.

Denn sehr viele Kinder fehlen an unserem Frühstückstisch, da sie wegen Krankheit heute nicht mit uns feiern können. Da kommt uns eine Idee: Wie wäre es, wenn wir heute auch mal Nikolaus spielen und den Kindern, die zuhause sind, eine Überraschung bereiten? Wir packen die gefüllten Socken in den Bollerwagen, suchen uns die Adressen raus und machen uns auf den Weg. Die Freude ist groß, bei den kranken Kindern, aber auch bei den Kindern, die selber einmal feste klopfen (oder klingeln) und das schöne Gefühl weitertragen durften, anderen eine Freude zu machen …

(geschrieben von Melanie Hillekamp, Ständige Vertretung der Leitung in St. Brigida)

Unter dem Motto „miteinander füreinander“ fanden zum diesjährigen Weltkindertag in allen unseren 58 pro multis Einrichtungen viele verschiedene Aktionen statt, die uns vor Ort jede Menge Freude bereitet haben und mit denen wir gleichzeitig viel Gutes bewirken konnten.

In unserem Familienzentrum St. Vinzenz im Mönchengladbacher Stadtteil Waldhausen haben die Kinder beispielsweise gemeinsam mit den Erzieher:innen Schlüsselanhänger aus bunten Perlen hergestellt – insgesamt 120 Stück. „Die Kinder hatten die Idee, aus bunten Perlen Schlüsselanhänger zu basteln und diese dann für einen guten Zweck zu verkaufen“, berichtet Kim Hahn, Ständige Vertretung der Leitung vor Ort.

In einer großen Aktion besuchten die Kinder in zwei Gruppen die Geschäfte in der nahen Umgebung (z. B. die Apotheke und das Seniorenwohnheim) und bewiesen echtes Verkaufstalent. So fanden sich für die liebevoll gebastelten Schlüsselanhänger zahlreiche Abnehmer. Der andere Teil der Anhänger wurden dann gegen eine kleine Spende an die Familien der Einrichtung verkauft.

Der stolze Erlös in Höhe von 255 Euro ging an den Kinderschutzbund in Mönchengladbach. Dieser bedankte sich auf seiner Website so: „Der Kinderschutzbund dankt allen Kindern, allen Helferinnen und Helfern, sie so fleißig alle Anhänger gebastelt und verkauft haben. Ebenso danken wir allen Käuferinnen und Käufern, die mit dem Erwerb der Perlenanhänger den Kinderschutzbund in Mönchengladbach unterstützt haben.

 

Foto oben (DKSB MG): Erzieher Tim Wieneke überreicht Mareike Eßer, Geschäftsführerin des Kinderschutzbund Mönchengladbach, die Spendensumme