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Katholische KiTas in den Regionen Mönchengladbach und Heinsberg

Wir wünschen uns Erdbeeren, die bei uns im Kindergarten wachsen. Wir möchten einen Apfelbaum pflanzen und unsere eigenen Äpfel ernten. Wir wollen eigene Hühner haben, die uns jeden Tag frische Eier legen… So fing in unserer KiTa St. Margareta alles an. Heraus kam ein Naschgarten, wie die Kinder in genannt haben.

Dank der Spende aus dem PS-Zweckertrag der Stadtsparkasse Mönchengladbach in Höhe von 18.000 Euro an pro multis für alle unsere Kindertagestätten konnte das Projekt KiTa-Naschgarten in St. Margareta jetzt gestartet werden. „Wir freuen uns so sehr, dass es jetzt endlich losgeht und wir unsere vielen Ideen, die wir gemeinsam mit den Kindern gesammelt haben, umsetzen können“, so Heidi Weber-Biernetzki, SVdl in St. Margareta. „Dank der großzügigen Spende aus dem PS-Zweckertrag können wir einen großen Teil unseres Nachgartens finanzieren.“

Von links: pro multis Geschäftsführer Jeroen Houben, Gebietsleiterin Kerstin Kaumanns mit Huhn Elke, SVdL in St. Margareta Heidi Weber-Biernetzki, Julian Jacobs (Vater von Kitakind Leo) und Philipp Peters von der Stadtsparkasse Mönchengladbach

Eine runde Sache

Ein Weidetunnel und die ersten Obstbäume sind schon zu sehen. In mehreren Etappen sollen weitere Elemente dazu kommen, unter anderem noch ein Gewächshaus, ein Komposthaufen, mehrere Beete und Sträucher sowie ein Gehege für die eigenen Kitahühner. Außerdem soll ein Biotop errichtet werden, das Lebens- und Rückzugsraum für Nützlinge bietet. Vielleicht wird hier sogar ein eigenes Bienenvolk angesiedelt.

Julian Jacobs, Bildhauer und Entwerfer sowie Vater von Kitakind Leo, hat gemeinsam mit dem Team ein konkretes Konzept mit zugehörigen Visualisierungen entwickelt: „Wie unsere Ideen wird auch der Nachgarten Stück für Stück wachsen. Mit der Zeit soll ein Gartenkreislauf entstehen, in dem alles aufeinander aufbaut und sich gegenseitig guttut.“

Gut tut der KiTa-Naschgarten vor allem auch den Kindern. „Sie entwickeln ein Verständnis für die Natur und ein Bewusstsein für Nachhaltigkeit. Die Kinder lernen, wo ihr Obst und Gemüse herkommt, was Pflanzen zum Wachsen benötigen und wie man mit Nutztieren wie Hühnern umgeht“, ergänzt Heidi Weber-Biernetzki.

Ein Ort der Gemeinschaft

Umgraben, einpflanzen, säen, Unkraut zupfen, ernten und natürlich auch naschen – Neben den Kindern packen auch die Eltern und Großeltern als Interessengemeinschaft regelmäßig mit an. Der KiTa-Naschgarten in St. Margareta ist somit ein Ort der Umweltbildung und des gemeinsamen Handelns für eine nachhaltige Zukunft.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem PS-Zweckertrag Projekte wie dieses unterstützen können. Der Naschgarten wird allen hier Klein und Groß viel Freude bereiten, da bin ich mir sicher“, sagt Philipp Peters von der Stadtsparkasse Mönchengladbach.

Die ersten Impressionen aus dem Naschgarten

















In unsere KiTa St. Margareta finden sich die Familien und Erzieher:innen zweimal im Jahr zur gemeinsamen Gartenarbeit zusammen. Ein besonderes Highlight war dieses Jahr die Ernte der Apfelbäume, die pünktlich zum Weltkindertag Früchte trugen. Die Kinder, ausgestattet mit kleinen Eimern und Körben, waren eifrig dabei, die reifen süßsauren Äpfel vom Baum zu holen. „Die diesjährige Apfelernte betrug 42 Kilogramm beziehungsweise sieben gut gefüllte Körbe“, sagt Heidi Weber-Biernetzki, Ständige Vertretung der Leitung in St. Margareta.

In der Knabberstube wurde in den Tagen darauf dann fleißig geschält, geschnitten und gekocht. Heraus kamen unzählige Gläser Apfelmus und Apfelsaft, die den Familien zum Verkauf angeboten wurden – und zwar von den KiTa-Kindern höchstpersönlich. Mit Sätzen wie „Apfelsaft oder Apfelmus, was nehmen Sie mit?“ oder „Ein Glas Mus wird nicht reichen, Sie haben doch drei Kinder!“ begeisterten die kleinen Verkäufer die Eltern. Für jene, die kein Geld zur Hand hatten, gab es einen Malschein: Die Kinder malten darauf, was die Eltern mitnahmen, und beim nächsten KiTa-Besuch wurde der Schein bezahlt. „Die Idee kam von unseren Kindern“, erzählt Heidi Weber-Biernetzki.

Erlös geht an Sasi

„Der Erlös aus dem Verkauf unterstützt unser indisches Patenkind Sasi. Sasi ist nun 13 Jahre alt und ein hoffnungsvolles Mädchen, die jede Unterstützung verdient. Jeder verkaufte Tropfen und jedes Glas betonen unsere Gemeinschaft, Solidarität und die Bedeutung der Kinderrechte. Jedes Kind hat das Recht auf Schutz, Bildung und eine faire Chance im Leben“, so die SVdL. „Lasst uns die Früchte unserer Gemeinschaftsarbeit genießen, die Kinderrechte hochhalten und stolz darauf sein, dass unsere KiTa-Kinder nicht nur tolle Verkäufer sind, sondern auch einen Unterschied im Leben eines besonderen Mädchens machen.“

 

Ob fröhliches Gackern, schleichende Schneckenspuren oder munteres Hufklappern – in unserer KiTa St. Margareta erleben wir täglich, wie die Begegnung mit Tieren den Alltag der Kinder bereichert und für unvergessliche Momente sorgt.

 

Befristete Gäste: Hühner im Garten

Für drei Wochen ziehen Hühner auf das Außengelände der Einrichtung.

Jeden Morgen, noch vor dem ersten Sonnenstrahl, versammeln sich die Kinder vor dem Hühnerstall. Sie lauschen gespannt dem fröhlichen Gackern, das hinter der Hühnerklappe zu hören ist. Die Vorfreude wächst, wenn die Klappe sich öffnet und die Hühner nach und nach herausstolzieren. „Besonders lieben sie frischen Salat, den die Kinder mit Begeisterung zubereiten. Und gekochte Spaghetti, die die Hühner oft mit Regenwürmern verwechseln und danach schnappen“, berichtet Heike Weber-Biernetzki, Ständige Vertretung der Leitung in St. Margareta.

Durch die tägliche Interaktion – Hühnerstall säubern, Wasser und Futter auffüllen – lernen die Kinder nicht nur Einiges über die Bedürfnisse und Gewohnheiten von Hühnern, sondern auch was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, Fürsorge zu zeigen und den Kreislauf der Natur besser zu verstehen.

 

Dauerhafte Begleiter: Achatschnecken

Ein dauerhaftes Zuhause in unserer KiTa St. Margareta haben zwei Achatschnecken gefunden. Sie leben hier in einem liebevoll gestalteten Terrarium. Die Kinder beobachten fasziniert ihre ruhigen, sanften Bewegungen und lernen dabei etwas über die Kunst der Achtsamkeit.

„Jede Bewegung der Schnecke zeigt, dass jedes Lebewesen, unabhängig von seiner Größe, seine eigene, einzigartige Welt besitzt und dass Achtsamkeit uns hilft, diese Wunder zu erkennen und zu schätzen“, so Heike Weber-Biernetzki.

 

 

Das monatliche Highlight: Pony Felix

„Jeden Monat begrüßen wir bei uns in der Einrichtung unseren vierbeinigen Freund Pony Felix“, so die SVdL. „Felix wird bei uns mit großer Freude gestreichelt und gefüttert. Außerdem gibt den Kindern das Pflegen und Putzen des Ponys Einblicke in die Bedürfnisse und die tägliche Fürsorge, die ein Pferd benötigt. Es ist eine wertvolle Erfahrung, die das Bewusstsein und die Empathie für Tiere stärkt.“

Seit etwa vier Wochen wird auf der Baustelle am Botzkuhlenweg gearbeitet. Die Bodenplatte wurde gegossen, die ersten Seitenwände stehen schon. Deshalb wurde es auch höchste Zeit mit dem Investor, dem Bauunternehmer, Vertretern der Pfarre Herz Jesu sowie dem Team und den Familien aus der KiTa St. Johannes den symbolischen Spatenstich für den Neubau zu feiern.

Die neue KiTa ist ein Ersatz für die etwas in die Jahre gekommene pro multis Einrichtung St. Johannes auf der Urftstraße. Auch wenn vom ersten Spatenstich bis zur Eröffnung noch einige Zeit vergehen wird, sind alle froh, dass es nun endlich losgeht. „Wir freuen uns alle riesig und können es kaum abwarten. Mein Team und ich fiebern schon seit langer Zeit diesem Tag entgegen“, sagt Einrichtungsleiterin Carolin Schroers. „Bis es soweit ist und wir in unsere neue KiTa einziehen können, wollen wir mit den Kindern regelmäßig die Baustelle besuchen.“

Die neue Kindertagesstätte wird etwa 800 Meter von der alten Einrichtung St. Johannes entfernt am Botzkuhlenweg gebaut. Sie bietet wie die alte Einrichtung 70 Kindergarten-Plätze, mit einer Grundfläche von rund 700 m² wird sie aber doppelt so groß. Viel Platz für gleich mehrere Gruppen- und Nebenräume, eine Turnhalle sowie Schlaf- und Wickelräume. „Dank der großzügigen Räumlichkeiten haben wir dann endlich auch die Möglichkeit, U3- und U2-Kinder aufzunehmen. Außerdem bekommen wir ein eigenes Bistro und eine Matschschleuse für die Gummistiefel und Matschkleidung der Kinder“, erzählt Carolin Schroers.

Hinzu kommt ein großes Außengelände mit Matschanlage und passend zum pro multis Schwerpunktthema „Nachhaltigkeit“ einem eigenen Nutzgarten.

Das muss gefeiert werden

Zum Spatenstich kamen die Investorenfamilie Schovenberg und Diplom-Ingenieur Andreas Kuhn sowie von der Pfarre Herz Jesu Pfarrer Michael Schicks, Gemeindereferent Daniel Scherer und Dr. Claus Schwenzer, 2. Vorsitzende des Kirchenvorstandes. Auch pro multis Geschäftsführer Jeroen Houben, das Team und viele Familien der Einrichtung St. Johannes ließen sich den offiziellen Start des Bauprojektes natürlich nicht entgehen.

Mit kleinen Spaten und Schubkarren packten die Kinder direkt mit an und hatten großen Spaß auf der Baustelle.  Gemeinsam mit den Bauarbeitern vor Ort durften sich die Jungen und Mädchen aus St. Johannes sogar den Bagger aus der Nähe anschauen.

Die Erwachsenen freuten sich über eine erste Baustellenbegehung und mit dem geplanten Grundriss in der Hand hatte jeder gleich ein Bild von der neuen KiTa im Kopf. Viele nette Gespräche bei Kindersekt und Snacks machten die kleine Feier zu einer runden Sache und machten allen Beteiligten große Lust auf alles das, was noch kommt.

Impressionen vom Spatenstich








































Bild oben von links: Andreas Kuhn von der Kuhn Hochbau GmbH, Einrichtungsleiterin Carolin Schroers, Gemeindereferent Daniel Scherer, pro multis Geschäftsführer Jeroen Houben und Investorin Elisabeth Maria Schovenberg

„Berg und Tal, wir ziehen voran keiner hält uns Hasen an!“ Lustig, fröhlich, wild und frei im Schützenzug sind wir dabei!“

So marschierte unsere KiTa St. Margareta beim Klompenball in Hockstein mit. Passend zum Motto „Hasenberg“ liefen die Kinder, Erzieher:innen und Familien als Hasen verkleidet, mit Klompen an den Füßen, verschiedenen Musikinstrumenten und einem selbstgebastelten Berg aus Pappmaché durch die Straßen. Die Hocksteiner standen am Wegesrand und winkten den rund 50 Hasen fröhlich zu. „Höhepunkt des lebhaften Spektakels war der Moment, in dem wir der Schützenkönigin und dem König würdevoll zugewinkt haben“, berichtet Heidi Weber-Biernetzki, Ständige Vertretung der Leitung in St. Margareta.

Auch im Festzelt sorgten die kleinen und großen Hasen für Stimmung. Sie tanzten und sangen lauthals mit, zum Beispiel beim „Fliegerlied“ oder Kindergartenklassiker „Aramsamsam“.

„Das war so ein toller Tag, voller Gemeinschaft und Freude.  Ein herzliches Dankeschön geht an alle Familien, deren Engagement und Kreativität diesen wunderbaren Tag möglich gemacht haben!“, so Heidi Weber-Biernetzki.

Wie jedes Jahr zur Adventszeit schmückt ein wunderschöner Weihnachtsbaum den Flur im Familienzentrum Martinshof. Dieses Jahr sind die Mitarbeiter:innen und Kinder der Einrichtung darauf aber ganz besonders stolz, denn sie haben den Baum bei einem Wettbewerb von Radio 90,1 gewonnen.

Für die Teilnahme an dem Wettbewerb haben sich die Kinder ein Weihnachtsgedicht ausgesucht, es auswendig gelernt und gemeinsam aufgesagt. Die Aufnahme wurde dann an den Sender geschickt.

Am 30. November war es so weit. „Am Morgen schalteten wir gespannt Radio 90,1 an und freuten uns darüber unsere Aufnahme im Radio zu hören“, erinnert sich Nadine Winnicki, Ständige Vertretung der Leitung.

Hören Sie selbst!

 

Dieses Gedicht haben sich die Kinder ausgesucht:

„Hallo lieber Weihnachtsbaum,

ach bist du schön, es ist ein Traum!

Du hast dich wirklich fein gemacht,

für diese ganz besondere Nacht.

Wie toll, dass du jetzt bei uns bist,

im Wald wirst du bestimmt vermisst.

Wir freuen uns dich hier zu sehen,

und sagen dir von Herzen Dankeschön.“