Katholische KiTas in den Regionen Mönchengladbach und Heinsberg

Im vergangenen Herbst bekam unsere KiTa Regenbogenland Zuwachs. Igel Rippchen hat sich die Einrichtung für seinen Winterschlaf ausgesucht. (Hier geht´s zum Beitrag)

„Täglich kam er in seine Futterhausstelle, um zu trinken und zu fressen. Bis in den November hinein. Dann hat er bis April seinen Winterschlaf gehalten“, berichtet Selina Gietmanns, Ständige Vertretung der Leitung. Seit Mitte März versorgten die Kinder die Futterstelle wieder mit den nötigen Nahrungsmitteln. Vor zwei Wochen dann das erste Zeichen von Rippchen … Der Igel hat im Haus sein großes Geschäft hinterlassen. „Die Kinder haben sich total gefreut, dass Rippchen uns auch nach seinem Winterschlaf wieder besucht“, so Selina Gietmanns.

Damit der Igel nach seinem Winterschlaf bestmöglich versorgt wird, hat das Team gemeinsam mit den Kindern einen wöchentlichen „Igel-Dienst“ eingeführt: Jede Woche haben zwei Kinder, begleitet von einer Fachkraft, die verantwortungsvolle Aufgabe, das Haus zu reinigen, Wasser und Essen nachzufüllen.

Mit der Wildtierkamera konnte sogar schon ein Schnappschuss von Rippchen aufgenommen werden.

Ooohh, Aaahh, Uiihh … klang es am Forschertag aus jeder Ecke der KiTa St. Aloysius. Der Grund dafür: Professor Kleinsein-Einstein lud wieder alle Kinder der Einrichtung dazu ein, ihm beim Experimentieren zu helfen. Überall verteilt, draußen und drinnen, hatte das KiTa-Team spannende Stationen aufgebaut, an denen sich die Kinder gemeinsam mit Mama, Papa, Oma oder Opa selbst versuchen konnten. So gab es beispielsweise das Experiment „Magische Malerei“, bei dem farbiges Eisenpulver wie von Zauberhand über ein Blatt Papier bewegt wurde. Bei dem Experiment „Kletternde Kerze“ schien ein brennendes Teelicht in einem Glas nach oben zu schweben. Und beim Versuch, wer mit einer Pipette wohl die meisten Wassertropfen auf ein Geldstück sammeln konnte, wurde bei Klein und Groß der Ehrgeiz entfacht.

Am Ende gab es für jeden kleinen Entdecker und jede kleine Entdeckerin ein echtes Forscherdiplom, überreicht von Handpuppe Kleinsein-Einstein höchstpersönlich.

Der Forschertag in St. Aloysius findet seit mittlerweile 14 Jahren statt. Dieser Vormittag ist für die Kinder sowie für deren Begleitpersonen ein echtes Highlight im Kindergartenjahr und ein Erlebnis, über das noch Tage später mit Begeisterung gesprochen wird.

 

 

Hier ein Experiment für Zuhause:

Experiment Seifenblasenschlange

Die KiTa-Alltagshelfer können auch künftig ihre erfolgreiche und wertvolle Arbeit fortsetzen. Das Förderprogramm des Landes ist verlängert worden. Bei einem Besuch in unserer KiTa Metzenweg sprachen die Landtagsabgeordneten Vanessa Odermatt und Jochen Klenner mit Alltagshelferin Debaleena Chakraborti über die praktische Umsetzung vor Ort. Mit dabei pro multis Geschäftsführer Jeroen Houben, Gebietsleiterin Heike Coentges und der stellvertretende KiTa-Leiter Oliver Gotzens.

Debaleena Chakraborti ist die Alltagshelferin in der Einrichtung. Zu ihren Aufgaben gehören zum Beispiel Bettwäsche wechseln, die Essensausgabe zu unterstützen oder auch mit den Kindern Hände zu waschen und ihnen beim Schuhe anziehen zu helfen. Damit sorgt die junge Frau nicht nur für glückliche Kinder, sondern auch für dankbare Kollegen. Denn durch ihre Arbeit entlastet Debaleena Chakraborti das pädagogische Fachpersonal, betont der stellvertretende Leiter der Einrichtung Oliver Gotzens: „Die Unterstützung ist sehr wertvoll, denn so haben wir mehr Zeit für die Arbeit mit den Kindern.“ Entstanden ist das Alltagshelfer-Programm während der Pandemie, als zusätzliche Hygienemaßnahmen auch in den KiTas umgesetzt werden mussten. Die Träger bekommen vom Land NRW zusätzliche Mittel für die Alltagshelfer zur Verfügung gestellt.

Frühzeitig sind nun Bewilligungen im Umfang von 147 Millionen Euro für das Jahr 2023 auf den Weg gebracht worden, die Planungssicherheit für die Träger und Beschäftigte schaffen. Pro multis Geschäftsführer Jeroen Houben begrüßt die Verlängerung, wünscht sich aber künftig eine dauerhafte Verstetigung: „Die kurzfristigen Laufzeiten der Programme haben in der Vergangenheit auch für Schwierigkeiten gesorgt, das Personal zu halten, und zudem großen bürokratischen Aufwand verursacht. Deshalb ist das aktuelle Signal gut auf dem Weg zu einer langfristigen Planungssicherheit.“

Das unterstützen auch die Landtagsabgeordneten Vanessa Odermatt und Jochen Klenner: „Die Alltagshelfer ersetzen nicht das pädagogische Fachpersonal, das wir ja ohnehin dringend suchen. Sie entlasten aber wirksam und schaffen somit mehr Zeit. Erfreut sind wir auch, dass viele Träger die Chance erkennen und die Alltagshelfer fort- und weiterbilden – das ist somit auch ein Baustein beim Kampf gegen den Fachkräftemangel in den Kindertageseinrichtungen.“

Beim Besuch in unserer KiTa Metzenweg war auch ein Kamerateam dabei. Hier geht es zum Filmbeitrag

Unsere KiTa Regenbogenland hat einen neuen stacheligen Untermieter. Igel Rippchen hat sich das Außengelände des Kindergartens für sein Winterquartier ausgesucht – der Startschuss für ein spannendes Igel-Projekt.

Die Fachkräfte haben sich seitdem sämtliches Wissen angeeignet, um den Igel bestmöglich und artgerecht zu versorgen. Sie stellten ein kleines Häuschen auf, in dem Rippchen seinen Winterschlaf halten kann. Ein engagierter Vater baute zudem eine Futterhausstelle für den kleinen Igel.

„Da Igel nachtaktive Tiere sind, haben wir eine Wildtierkamera aufgestellt. Damit können die Kinder sehen, was unser Rippchen nachts so treibt. Wir konnten ihn so schon sehr oft dabei beobachten, wie er im Futterhaus frisst“, erzählt Selina Gietmanns, Ständige Vertretung der Leitung in der KiTa Regenbogenland. „Rippchens Zuhause wird täglich von uns gereinigt und mit Futter aufgefüllt. Die Kinder freuen sich jeden Morgen darauf nachzusehen, ob Rippchen über Nacht da war oder schon seinen Winterschlaf hält.“ (mittlerweile schläft er tief und fest)

Verschiedene Bilderbücher, ein Fußspurenrätsel und viele weitere Angebote zum Thema „Igel“ machen das Projekt zu einer runden Sache.