Oder angenommen, der wilde Luchs verfolgt den kleinen Fuchs und möchte ihn fangen und braten. Denn nichts frisst der wilde Luchs so gern wie kleine Füchse. Was tut der kleine Fuchs? „Ich kriech unter meinen Hut und verhalte mich still“, sagt der kleine Fuchs. Der wilde Luchs läuft vorbei und hat ihn nicht gesehen. „Und darum braucht jeder kleine Fuchs einen großen Hut.“
Das ist ein Grund, warum der kleine Fuchs unbedingt einen Hut braucht. In dem Kinderbuch „Warum braucht der kleine Fuchs einen Hut?“ finden sich noch weitere Argumente dafür und, was mindestens genauso so unterhaltsam ist, viele liebevoll gemalte Bilder von den Kindern unserer pro multis KiTa St. Urbanus.
Die Idee zu diesem besonderen Buch entstand aus dem Projekt „Alt trifft Jung“ heraus, das in Zusammenarbeit mit dem Caritas-Verband des Kreis Heinsberg, dem DRK, der KAB, der Pfarre St. Urbanus, der Grundschule und den KiTas aus Birgden ins Leben gerufen wurde. Anlässlich des bundesweiten Vorlesetags am 18. November haben sich die Kinder unserer Einrichtung in Gangelt dann in einem gruppenübergreifenden Projekt mit der Geschichte „Warum braucht der kleine Fuchs einen Hut?“ auseinandergesetzt und die vielen tollen Bilder gemalt.
Darüber freuen durften sich unter anderem die Bewohner der Wohnanlage „Alte Mühle“. Auch jedes Kind bekam ein Exemplar mit nach Hause.
Unter dem Motto „Miteinander füreinander – Kinder helfen Kindern!“ wurden am diesjährigen Weltkindertag im Familienzentrum St. Nikolaus Waffeln gebacken und gegen eine freiwillige Spende verkauft.
Die Zutaten für die Waffeln wie Mehl, Zucker und Butter wurden von den Eltern der Einrichtung zur Verfügung gestellt und der ortsansässige Eierhof Jansen spendete 100 Eier. Den ganzen Vormittag bereitete das Team den Teig vor, so dass am Nachmittag fleißig gebacken werden konnte. Im Kindergarten duftete es herrlich nach frischgebackenen Waffeln. Beim Verkauf und Probieren der Waffeln halfen dann auch die Kinder tatkräftig mit. „Am besten gefallen hat mir das Puderzucker-Streuen auf die Waffeln“, sagte ein Vorschulkind des Kindergartens.
Beworben wurde die Aktion über einen Flyer, der in ganz Gangelt verteilt wurde. Und sicherlich wurde der ein oder andere Kunde auch von dem herrlichen Duft der frischgebackenen Waffeln angezogen. Die drei großen Sparschweine waren jedenfalls im Nu gefüllt. Insgesamt kamen stolze 465 Euro zusammen.
Darüber freuen darf sich der Fußballverein SG Gangelt-Hastenrath. Die kompletten Einnahmen aus dem Waffelverkauf kommen der Jugendabteilung des Vereins zugute. „Wir sind von der großen Spendenbereitschaft der Eltern und Gangelter überwältigt. An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön!“, sagt Lea Albers, Ständige Vertretung der Leitung in St. Nikolaus.
Enni aus unserer KiTa St. Urbanus in Birgden wollte von der Maus wissen, wie der Spielsand aus dem Sandkasten entsteht und hat deshalb zusammen mit den anderen Kindern bei WDR 2 angerufen.
Jeden Morgen beantwortet die Maus im Radio auf WDR 2 Kinderfragen zu den spannendsten Themen. So auch Ennis Frage: Wie entsteht denn eigentlich Spielsand?
Ein Sandkorn ist ziemlich winzig, maximal zwei Millimeter groß. Dabei war es mal ein Teil eines großen Felsens. Durch Hitze, Kälte, Wasser und Wind sind dann immer wieder Steinbrocken von dem großen Felsen abgebrochen. Manche sind in einen Fluss gerollt und gegen andere Steine gestoßen, so dass sie immer kleiner und kleiner geworden sind. So entsteht Sand. Manchmal kommt Sand auch von Muscheln oder Korallen. Von denen sind dann auch immer wieder Teile abgebrochen und immer kleiner geworden.
Richtiger Spielsand wie im Sandkasten wird in speziellen Fabriken hergestellt. In denen wird der Sand dann nochmal richtig gesiebt und sortiert. Für Spielsand werden nämlich eher runde, feine Sandkörner genommen, damit man ihn wieder gut aus der Kleidung rausklopfen und darüber rutschen kann, ohne sich weh zu tun. Der Spielsand darf aber auch nicht zu fein sein, sonst können damit keine Burgen gebaut werden. Außerdem wird der Spielsand noch gewaschen, damit nichts anderes als Sand drin ist.
Die Antwort lautet also:
Sandkörner sind kleine Mini-Steine, die irgendwann vor vielen Jahren von einem großen Felsen abgebrochen und mit der Zeit immer kleiner und kleiner geworden sind. Spielsand wird in extra Fabriken weiterverarbeitet: Da wird er noch mal gesiebt, gewaschen und sortiert.
WDR 2 Beitrag von Frank Krieger, erschienen am 7. Juli 2022




